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Mittwoch, 6. November 2013

"Fetzer und die Wut der Schwäne" ...die ersten Kapitel entstehen....im März/April 2014 im Buchhandel..have fun!

Kapitel I

Ein Mensch kann nicht mehr als sieben Informationen gleichzeitig aufnehmen. Ein Mensch aber, der so außer sich vor Wut war wie Fetzer, nicht einmal das.
Wie er vor die Tür der Theres gekommen war, wusste er nicht. Wahrscheinlich hatte er die Straßenbahn genommen, oder er war zu Fuß gegangen. Nein, zu Fuß wohl nicht. Gehen beruhigte ihn immer. Mit einer Hand klaubte er am schadhaften Verputz neben dem Türstock herum, die andere hielt die Klingel gedrückt. Seine Dienstwaffe steckte im Hosenbund.
Warum macht diese Drecksfotze nicht auf? Ist wahrscheinlich dieser andere Typ bei ihr. Sehr gut Fetzer. Sehr gut. Dann reißens glei alle beide a Bankerl. Geht glei auf einmal. Die lacht wahrscheinlich da drin. Und der Typ sitzt dort, wo ich sitz, wenn ich da bin. Oder besser: wenn ich da war. Dass die Weiber nichts verstehen. Dass ein Mann eine gute, sanfte und zarte Frau braucht. Eine, neben der man ganz für sich sein kann. Die alles an einem liebt, einen nie für einen Idioten hält. Neben der man nicht aufpassen muss, was man sagt, was man denkt. Und von der man sich nicht fesseln, quälen und benutzen lässt, weil das einfach nicht normal ist. Weil man einmal so sein will wie alle. Ein bissl langweilig vielleicht und sehr bieder. Na und? War er nicht weiter zu ihr gekommen? Wusste dieser Trampel nicht, was sie ihm bedeutete? Natürlich nicht. Sie hatte sich ja einem anderen an den Hals geworfen!
Fetzer spürte einen scharfen Stich in der linken Brust. Noch immer keine Reaktion. Nur eine Nachbarin schaute schon argwöhnisch durch den Türspalt. Ein Blick genügte und die alte Schachtel verzog sich wieder in ihre Wohnung.
Kane Zeugen Fetzer, nur kane Zeugen. Zwei schnelle, saubere Schüsse und das wars dann. Dann abhaun. Untertauchen. Der Patron vom Casa Piccola würd wissen, wohin er hingehen könnt. In Italien ists sicher schön. Schön warm und schön weit weg. Sie macht nicht auf. Die Tür eintreten? Warum nicht. Wär ja ned das erste Mal!
Beim ersten Tritt tat sich nichts. Nur die Nachbarin öffnete wieder ihre Tür einen Spaltbreit, ein Auge starrte ihn an, dann ging die Tür wieder zu. Die nächsten Tritte ließen die Türfüllung brechen.
Fetzer griff durch die Tür auf die Schnalle. Kein Schlüssel. Scheiße. Die war gar nicht zu Hause. Wie viel Zeit hab i  noch? Die alte Vettel hat sicher mittlerweile die Polizei gerufen. Dabei war die schon da, oder?
Er wischte sich den Schweiß von der Stirn und fluchte, als ihm ein Bröckerl Verputz ins Auge geriet. Was er mitmachte mit diesem Weib war ja unglaublich! Das Folgetonhorn draußen auf der Straße brachte ihn zur Besinnung. Rasch drehte er sich um, lief die Stiege hinunter, verlangsamte bewusst kurz vor dem Haustor, öffnete dieses langsam und ging gemächlich die Straße entlang. Hinter ihm bremsten sich die zwei Amöben mit der Funkstreife ein. Er riskierte keinen Blick – wer weiß, bei seinem Pech erkannte ihn das zwar uniformierte, aber heute vielleicht einmal ausnahmsweise nicht gänzlich hirnlose Personal seiner eigenen Dienststelle. Immerhin war er der Schrecken der Polizeidirektion. Die Älteren warnten die Jungen vor dem Fetzer, außer sie wollten sie anrennen lassen. Glaubten die denn, dass wüsste er nicht?
Vor einem Schaufenster mit Herrenmode blieb er stehen. Die Deko war, wie zu erwarten, scheußlich. Den Trottel, der diese Schaufester gestaltet hat, sollte man einsperrn, Wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Die Farben! Viel zu nahe beieinander im Farbton. Zu viel Zeug im Fenster. Keine Ahnung vom Goldenen Schnitt. Was lernen die heutzutag eigentlich? Nix offenbar.
Die Funkstreife stand jetzt herrenlos am Gehsteig. Die Amöben waren sicher bei der alten Vettel und schrieben sich die Finger wund. Und wieder a Bericht mehr voller Schreibfehler und nur leere Kilometer!
Fetzer brachte den Fußweg zur Kettenbrückengasse betont gemächlich hinter sich. Dann bog er auf den Naschmarkt ein.
Automatisch schaute er immer wieder hinter sich. Nichts zu sehen, das einer Uniform ähnlich war. Bei der Casa Piccola standen und saßen frohe Menschen vor dem Lokal. Wie unbelastet diese doch waren! Sie lachten, tranken, führten Gespräche, liefen vor nichts und niemandem davon und hatten wohl auch kaum um ein Haar ihre Geliebten erschossen.
Fetzer blieb stehen. Was zum Teufel war los mit ihm? Er, ein Mitglied des Wiener Polizeikörpers, mehrfach dekoriert für seine Erfolge und ebenso mehrfach schriftlich verwarnt für diverse Insubordinationen, aber sonst von tadellosem Ruf und vor allem: tadelloser Arbeitsauffassung und ebensolchem Rechtsverständnis.
War ja ganz einfach, eigentlich. Hier er und seine hilf-und hirnlose Truppe, dort die Mörder, Räuber, Betrüger und Diebe. Die einen sorgten für die Ordnung, die andern hatten ebendiese gestört und waren ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Durch ihn. Da gab es kein Zweifeln und kein Mitfühlen mit einem patscherten Leben. Nur klare Fakten. Und sein ausgeprägtes Rechtsempfinden. Was falsch war, war falsch. Wurscht, ob das so im Gesetz stand oder nicht. Na gut, manchmal bedingte diese Auffassung, dass man wegsah, wenn etwas moralisch richtig, aber gesetzlich eigentlich zu ahnden war. Offenbar hatte er doch ein wenig Mitgefühl mit dem patscherten Leben der Anderen.
Das ist es Fetzer, mit den Anderen hast Mitgefühl, weil eben schwach und deppert sind. Aber du selbst? Bist ja weder noch!
Der Padrone war aus der Tür des Lokals getreten und ging auf ihn zu. Scharf fühlte Fetzer sich gemustert und sogleich am Arm genommen und ins Lokal geführt. Dort wurde er an dem der Küche nächsten Tisch hingesetzt und gleichzeitig ein paar Gäste, die dort Platz genommen hatten, verscheucht.
Kaum hatte Fetzer den Kopf gehoben, stand ein Glas Verduzzo vor ihm. Wenige Minuten später auch ein dampfender Teller „Fegato alla Veneziano“ mit Polenta. Fetzer fühlte, wie ihm die Tränen in die Augen stiegen. Kalbsleber. Polenta, wie sie nur die „mamma“ eines mafiösen Naschmarktstandlers zubereiten konnte. Als er kostete, zerging die Leber förmlich auf seiner Zunge. Das hatte die Theres auch nie begriffen – dass man Innereien essen konnte, wenn sie die Italiener zubereitet hatten. Die Theres! Er legte die Gabel hin und erstarrte.
Der Padrone eilte hinter der Theke hervor und erkundigte sich wortreich, ob denn etwa die Leber? Fetzer schüttelte nur den Kopf.
Der Wirt setzte sich und sah ihn an. Dann nickte er. So sahen seine Schutzbefohlenen aus, wenn sie zu ihm kamen, um sich eine Passage nach Amerika oder nach Sizilien zu erbitten. Immer, wenn sie was ausgefressen hatten also. Aber sein Freund, der Kommissar? Dieses Abbild an Ehrgefühl und Rechtschaffenheit, soweit irgendein Mitglied der falschen Seite für ihn so etwas haben konnte natürlich. Hatte er nicht vorletztes Jahr dem Polizeipräsidenten die Nase gebrochen? Ein feiner Mensch, zweifellos, fast Familie war er! Und hatte eben dieser nicht wie selbstverständlich den Mund gehalten über alles, was er an seinem Tisch gehört und gesehen hatte? Einer seiner eigenen Söhne hatte nur für ihn, den Wirt hatte keiner nötig befunden, um seine Meinung zu befragen, im „Roten Hund“ kellneriert, damit Fetzer nicht dem ohnehin zum Scheitern verurteilten Versuch des Besitzers, es ihm recht machen zu können, ausgesetzt war? Jetzt, wo das einzige Personal, das Fetzers Ansprüchen genügte, von ihm selbst in den Häfen befördert worden war, hatte er sicher Grund zu Missmut – aber so sehr konnte ihn das doch nicht hernehmen, oder?
An etwaige häusliche Unzukömmlichkeiten dachte er gar nicht. Der Kommissar war ein echter Mann vom alten Schlag. Der hatte keine häuslichen Unzukömmlichkeiten. Na gut, diese neue Liebschaft von ihm war eine Peinigung für einen gebildeten, feinen Geist, aber das musste er selbst wissen, warum er sich das antat. Außerdem war es undenkbar, so ein Thema unter Männern von Ehre auch nur anzusprechen. Ja die dunkelhaarige Signora, die er früher hatte, die war eine echte Dame. Wie er gelacht hatte, wenn er mit ihr da gewesen war! Ein glücklicher Mann, hatte er gedacht, und ihr jedes Mal die Hand geküsst.
Fetzer unterbrach seine Gedankengänge, indem er ihm das leere Glas hinrückte. Sofort erhob sich der Padrone, füllte nach und nahm wieder gegenüber Platz. Geduldig wartete er, bis  Fetzer fertig gegessen hatte und ihn endlich ansah.
Ob er noch das Grundstück am Mühlwasser als Pfand für das Verstecken seines Patenkindes hätte? Der Padrone ersparte sich, empört zu tun oder die Tatsache, dass er einem anderen Kriminellen geholfen hatte, das Land zu verlassen, abzustreiten. Er nickte nur. Si si, das sei noch da, schließlich sei die Verjährung abzuwarten, und das sei nicht so bald. Fetzer grunzte zufrieden. Er brauche den Schlüssel. Und ob es möglich wäre, wenn es keine Umstände machen würde, dass er eventuell eine Zeitlang dort wohnen könnte? Der Padrone erhob sich wortlos, ging nach hinten in die Küche und kam mit einem Schlüsselbund wieder. Umständlich erklärte er ihm, wie Fetzer das Waser aufdrehen sollte, wie der Strom einzuschalten sei und wo das Boot gelagert war.
Fetzer rang mit sich selbst und formulierte dann stockend, dass er einen seiner Söhne brauchen könnte, zum Abholen seiner Sachen bei der Angela. Was immer er verlangen würde, der Padrone breitete die Arme aus, er sei ja wie ein Bruder für ihn! Er solle ihm nur sagen, wann er den Buben brauche, der begleite ihn dann gern und trüge ihm auch die Sachen ins Gartenhaus. Nein, nein, Fetzer zögerte, ob der Matteo das nicht alleine tun könne? Er würde im Gartenhaus warten und sich derweil häuslich einrichten.
Der Padrone verstand sofort. Fetzer solle die Signora Theresa herzlich grüßen lassen, wenn er sie sähe, und es sich gut gehen lassen am Wasser! Fetzer hatte sich unmittelbar erhoben und war unter Mitnahme des Schlüsselbundes gegangen. Die gerunzelte Stirn und der böse Blick Fetzers ließen den Padrone ratlos zurück. Also von dieser Angela war er offensichtlich geheilt, der Madonna sei Dank, aber die Signora wollte und würde er nicht sehen. Aber es stand ihm nicht zu, über ihn zu urteilen, ein Mann von Ehre tut, was er tun muss und basta. Als er in der Küche seinen Sohn instruierte, wo und wie er die Habseligkeiten des Kommissars zu holen und danach hinzubringen hatte, fiel ihm ein, dass er vergessen hatte, Fetzer vor den Schwänen zu warnen.


Kapitel II

Fetzer aber war bereits auf dem Weg ans Mühlwasser.
Am Praterstern streifte er widerwillig durch den überfüllten Billa und kaufte wahllos Lebensmittel, Gelsenschutzmittel und Alkohol. Noch widerwilliger stieg er in die U2, denn diese führte ihn über die Donau, eine Gegend, in der man nicht einmal tot über einem Zaun hängen wollte, wenn man es vermeiden konnte. Ein kurzer Fußmarsch brachte in die Kleingartensiedlung. Beinahe sofort fand er die Holztür mit der passenden Nummer. Er schloss auf, ging die wenigen Stufen bergab und fand sich im Paradies.
Vor ihm war das Mühlwasser. Grün, hellgrün und, gelbgrün, das Schilf. Ein paar Schritte und er war am Wasser. Tief atmete er durch. Ja, hier ließ es sich gut sein. Allein, ohne die fordernden Fragen aller möglichen Weiber. Und, plötzlich wurde es ihm bewusst, auch ohne die Kollegen im Büro. Kein Oprieschnig. Kein Navratil. Keine Lichtblau. Kein Spitz.
Warum hatte er nicht sofort daran gedacht? So ein tröstlicher Gedanke kam ihm so spät! Fetzer schüttelte den Kopf und machte sich beinahe vergnügt an das Entdecken des kleinen Grundstücks und des noch kleineren Häuschens.
Ah! Das mussten einmal drei „Kabanen“ gewesen sein, diese beliebten Badehütten der Wiener. Jetzt war nur noch in einer eine kleine Kochstelle, ein Diwan und ein Bücherregal. Die notwendigsten Dinge eben. Er nickte anerkennend. In zwei Kästen war Geschirr, Tisch- und Bettwäsche, Handtücher und Putzmittel. In der angrenzenden Kabane fanden sich zwei Schlafcouchen, ein Moskitonetz und ein paar Zeitschriften. Die dritte war als Rumpelkammer in Verwendung. Und als Waffenlager, wie ein flüchtig über eine Kiste hinweggehender Blick bestätigte. Fetzer beschloss, diesen Umstand schon aus Höflichkeit gegenüber seinem Gastgeber zu ignorieren, vermerkte aber Anzahl und Waffenart in seinem präzise arbeitenden Hirn.
Neben dem Gebäude war die Außendusche, daneben das Plumpsklo. Fetzer rümpfte die Nase. Das würde er mit Sicherheit nicht benutzen! Am anderen Ende war der Geräteschuppen. Mit Befriedigung registrierte Fetzer das kleine Schlauchboot, den Rasenmäher, diverse Heckenscheren und wenige Gartengeräte. Nur mühsam hatte er bis soeben die unglaubliche Unordnung, mit der man hier die Natur gewähren ließ, ignorieren können. Die Erleichterung, wenigstens die notwendigsten Gerätschaften vorgefunden zu haben, zeigte ihm das Ausmaß seiner unterdrückten Irritation.
Rasch suchte er den Stromkasten, schaltete alles ein, verbrachte die mitgebrachten Lebensmittel im Kühlschrank, stellte Gelsenspray und Alkohol auf die Anrichte und zog sich anschließend aus.
Das Handy war ohnehin auf lautlos, und sobald der Sohn des Padrone die Sachen abgeliefert haben würde, würde er es ausschalten. Die entgangenen Anrufe und Nachrichten ignorierte er.
Nackt und fluchend mit einer Heckenschere hantierend fand ihn Stunden später Matteo.
Fetzer band sich ein Badetuch um die Hüften und inspizierte die Taschen und Koffer. Sehr gut. Alles da. Sogar der Laptop. Der war natürlich nutzlos ohne Internetanschluss, aber das konnte man ja besorgen. Er brauchte ohnehin auch eine kleine Schere für die überstehenden Gräser, die zwischen den Platten der Terrasse und der Wegsteine gewachsen waren, weil sich hier ja offenbar niemand um die grundlegendsten Dinge gekümmert hatte.
Matteo half ihm beim Wegräumen, ohne irgendetwas zu fragen. Wie selbstverständlich nahm er an, dass Fetzer sich eine Zeitlang verstecken musste, daher erklärte er ihm genauestens die Alarmanlage, die man bei Bedarf einschalten konnte und die ihm jede Bewegung in der Nähe des Zaunes melden würde.
Direkt am Wasser sei keine, denn die Enten, Rohrsänger und Reiher würden den Alarm dauernd auslösen, aber er hätte ja die Schwäne als natürlichen Alarm. Vor denen müsse er sich überdies vorsehen! Fetzer verdrehte innerlich die Augen. Schwäne. Na klar.
Endlich waren sie fertig und Fetzer lud den Buben ein, mit ihm zu essen und zu trinken. Beinahe wortlos genossen sie, beim Holztisch auf der Terrasse sitzend, Wein und Shrimps Salat, getrocknete Tomaten, Oliven, Humus, Coppa di Parma und Fladenbrot. Matteo versprach, morgen mit einer kleinen Schere für den Rasen, mit mehr Lebensmitteln und vor allem mit einer an den Laptop ansteckbaren Internetverbindung wiederzukommen. Prepaid und nicht nachverfolgbar, wie er versicherte.
Dann zeigte er ihm, wo die Kaffeevorräte, die Trockenmilch und die ewig haltbaren Kekse gelagert waren und kochte ihm einen der besten Espressi seines Lebens.
Ausnehmend höflich verabschiedete sich der „Bub“ schließlich, nachdem er, offenbar routinemäßig, mit gezogener Waffe, die danach wieder diskret hinten im Hosenbund verschwand, das Grundstück abgegangen war. Fetzer hatte das deutliche Gefühl, dass er ihm beinahe die Hand geküsst hätte, sich es aber gerade noch rechtzeitig überlegt hatte, schließlich war Fetzer zwar ein Freund des Vaters, aber kein Capo.
Fetzer musste lachen ob der Situation, in die er sich gebracht hatte. Ein Kommissar, bis heute zumindest, der in einem sicheren Haus eines Mafiacapos einquartiert war und wie ein Flüchtling vor der Polizei behandelt wurde. Wenn die wüssten!
Die Ordnung aller Dinge herzustellen, gelang ihm danach leicht. Schnell war alles aufgeräumt und er saß auf der Terrasse, bis die Dämmerung und schließlich die Nacht einbrach. Und mit dieser kamen die Gedanken, in die sich weder durch gutes Zureden noch durch Gewalt Ordnung bringen lassen wollte.
Als ihn endlich zu sehr fror, um weiter draußen sitzen zu bleiben, ging er in die Küchenkabane und legte sich auf den Diwan. Er gestand sich für eine Sekunde ein, dass ihm der Kater fehlte.
Schließlich konnte er einschlafen, nachdem er das rhythmisch blinkende Handy zuerst umgedreht und schließlich ausgeschaltet hatte.
Seine Träume aber waren voller Schwäne.


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