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Donnerstag, 3. Mai 2012

Wie Autoren arbeiten.....

Als Autorin ist man ja für jedes Bonmot dankbar, vor allem, weil sich daraus Geschichten entwickeln im kranken Hirn :-)

Heute also gebührt der Dank Alexandra für den Sager "Still-Demenz" - über eine seltsame Jungmutter. Die Autorin in mir überlegt seither, ob es andere Demenzen dann auch gibt....und was man daraus für eine Geschichte machen könnte....(F***-Demenz fällt mir dazu spontan ein, z.B.. Ein typischer "Fetzer"-Sager)

Die Autorin hat heute überdies in der Intervision vorgeschlagen, ein schier unlösbares Mitarbeiterproblem durch ein Ritual für Kali-Ma zu lösen - sie brauche nur ein bissl Blut dazu. Alexandra, nach einigen Sekunden Nachdenken zur betroffenen Kollegin: "Na ja, kriegst eh bald die Regel, oder?" 
Das ginge natürlich gar nicht, meine ich, denn diese Art Blut verwendet man nur bei den ganz argen Liebeszaubern - und die betroffene Kollegin wolle ja wohl nicht, dass die ungute Mitarbeiterin ihr plötzlich hörig werde, oder? Und ihr anstatt der täglichen gehässigen e-mails Rosen vor die Bürotür legen würde? Eben.
(Aber ein zweites Mal "Danke" für eine verfolgenswerte Idee. In einem BUCH natürlich, wo sonst :-)

Einstweilen ungeschlagen ist aber der Sager: (Entstanden in einer Intervision mit Maren und Franz, wo einer Kollegin gänzlich der Verstand abgesprochen wurde und ich begütigend eingreifen wollte)
"Auch wenn man blond ist und eine Schlampe, hat man ein Anrecht auf Grundintelligenz! "
(Der Sager  hat so zahlreiche Alltagsanwendungen, dass ich ihn in keinem Buch verwenden werde, wahrscheinlich, ich werde eher variieren, in dem ich "Grundintelligenz" durch andere, passende Nomen ersetze. "Kaffee" z.B, oder eben etwas Kontextspezifisches.)



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